Karrasburg Museum Coswig

Das Rittergeschlecht Karras bewohnte im 15. Jahrhundert eine Wasserburg, dort, wo heute das Coswiger Zentrum liegt. Davon ist die trutzige Burgmauer aus Bruchsteinen erhalten geblieben. Das Anwesen wechselte mehrfach sein Aussehen und seine Besitzer; schließlich wurde 1897 eine Fabrikantenvilla errichtet. Der Name Karrasburg hat sich im Volksmund erhalten. Nach der Wende wurde sie denkmalgerecht saniert und öffnete 1996 als Museum der Stadt Coswig ihre Türen.

Die Geschichte des Museums geht jedoch bis auf das Jahr 1904 zurück, als interessierte Bürger in der Coswiger Schule und später im Kötitzer Rathaus alles sammelten, was sie als bewahrenswürdig betrachteten. Von 1957 bis 1983 befand sich das Heimatmuseum auf der Karrasstraße 6, der heutigen Gaststätte Altes Museum.

Die Karrasburg bietet eine Dauerausstellung zur Geschichte Coswigs und seiner Ortsteile mit den Schwerpunkten Ur- und Frühgeschichte, zur bäuerlichen und bürgerlichen Arbeits- und Lebenskultur sowie zur Kirchengeschichte. Wechselnde Sonderausstellungen und zahlreiche Veranstaltungen ergänzen das Angebot.