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Die tonhaltigen Rohstoffe |
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Das wirtschaftlich bedeutendste tonhaltige Sediment war der Auenlehm. Er entstand, als die Urelbe vor Tausenden von Jahren in ihren träge dahinfließenden Altarmen Schlamm- und Trübestoffe absetzte. Die über 100 Jahre fördernden Neusörnewitzer Lehmgruben belieferten die Neusörnewitzer Ziegelei. Weitere Ziegeleien mit eigenen Lehmgruben befanden sich östlich von Brockwitz und nordöstlich von Kötitz.
Wie uns Funde prähistorischer Keramikreste im Kötitzer Gebiet zeigen, kann mit einiger Sicherheit heute gesagt werden, daß bereits die Menschen der Jungsteinzeit und Bronzezeit, also vor ca. 3.000 bis 5.000 Jahren, in der Coswiger Elbaue Lehm und Ton geschürft haben, so dass diese, zusammen mit dem Feuerstein, die 3 wichtigsten mineralischen Rohstoffe unserer Altvorderen im Neolithikum waren.
Der Plänermergel unter Coswig würde sich zwar zur Zementherstellung eignen, doch ist es dazu nicht gekommen. Ferner wurden in der Nassau herumliegende Quarzitbrocken (Braunkohlenquarzite) aufgesammelt, um sie der Meißner Silikatindustrie als Rohstoff für feuerfeste Kapsel– und Ofenmauersteine zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus wurden in alter Zeit noch andere Bodenschätze Coswigs überwiegend im Friedewald genutzt: Torf in der Torfgrube an der Schulmeisterwiese, Wiesenkalk nahe Kreyern, Eisenspat, Brauneisen, Sumpf- und Raseneisenerz vor allem südöstlich vom Spitzgrund. |
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