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Zur Lage & Geschichte der Villa Teresa |
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Das Grundstück selbst, im Volksmund "Heibsch" genannt, ist mit mancherlei Volkssagen und Legenden verbunden. Vom "Reiter ohne Kopf" und "Spukschloß" sprechen manche alte Kötitzer noch heutzutage, wenn sie nach der Villa gefragt werden. |
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Bis Anfang des 19. Jahrhunderts ist die Umgebung von Kötitz vom Weinbau geprägt. Erst 1842 wird die Kötitzer Flur weitgehend parzelliert und mit Villen und Landhäusern bebaut. 1873 läßt Gustav Theodor Keßler, Pastor aus Torgau, das wohlproportionierte Villengebäude im Stil der Dresdner Semper-Nicolai-Schule errichten. Nach Keßlers Tod wechseln bis 1891 in rascher Folge adelige und bürgerliche Besitzer. Für kurze Zeit ist der preußische Generalmajor Herwarth von Bittenfeld "Herr des Heibsch". Im preußisch-dänischen Krieg 1864 hat er unter General Wrangel gedient und war von den Eindrücken seines Soldatenlebens gemütskrank geworden. Auf seine nächtlichen Ausritte in die Kötitzer Flur bezieht sich der Aberglaube vom "Reiter ohne Kopf".
1961 bestimmt Elisabeth
Matter die Stadt Coswig zu ihrer Erbin und verfügte die öffentliche
Nutzung des Hauses. Über vierzig Jahre nach dem Tode Elisabeth Matters
konnte dieser Bitte entsprochen werden. |
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![]() Zunächst aber verliert die Villa beim Umbau von 1968 ihre historische Ausstattung und Fassade. Alle Stuck- und Sandsteinprofile, die Parkterrasse, die Plattform des Turmes und das gesamte Interieur werden entfernt. Übrig bleibt der glattgeputzte Außenbau, der statt der Salons und geräumigen Zimmer nunmehr 6 praktische Kleinwohnungen enthält. Im Park verwachsen mit der Zeit die alten Sichtachsen, die Erinnerungen an bessere Tage verblassen allmählich im realsozialistischen Alltag. Nach vielen Jahrzehnten Dornröschenschlaf ist die Villa Teresa seit dem Frühjahr 2002 in das kulturelle Leben Coswigs und des Elblandes zurückgekehrt. Musik- und Kunstfreunde besuchen die Konzerte und verweilen in der Parkanlage.
Weitere Infos zur Villa Teresa: |
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