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Über dieses an der heutigen Neucoswiger Straße gelegene Weingut wird in
„Unsere Heimat“, der Halbmonatsbeilage zum Coswiger Anzeiger am 15.
September 1925 das Folgende berichtet: „Das nächste Weingut ... war der
heutige Neuhof, dessen Besitzer nach Bl.192 General Major von Bomsdorf,
spätere Joh. Christoph Gauernack war. Das Gut bestand aus ein hölzern
Weinbergs Hauß, eine Scheune hinterwärts, zwei Schuppen, ein Lust Hauß
an der Straße, Weinberg überm Hauße und unterm Hauße.“
Später gehörte das Anwesen
einem Herrn Fischer, der direkt an der Straße ein Haus errichten ließ.
Das über der Haustür angebrachte Doppelwappen konnte vor Abriss des
Hauses in den 90er Jahren gerettet werden und ist in der
Dauerausstellung des
Museums zu sehen. Der darauf abgebildete Fisch
weist auf den Namen des Erbauers hin. Die Rose und der Baum stehen für
Blumenzucht und Obstbau, die Palme für den Frieden. Weinbau betrieb man
dann nicht mehr.
Ende des 19. Jahrhunderts
wurde die Bahnstrecke Dresden-Berlin über große Teile des früheren
Anwesens gebaut. |