Grundsteuer

Die aktuell gültigen Hebesätze betragen in Coswig

  • Grundsteuer A: 310 v.H.
  • Grundsteuer B: 415 v.H.

Nachdem Bundestag und Bundesrat die Grundsteuer­reform beschlossen haben, müssen alle Grundstücke in Deutschland neu bewertet werden.

Für jedes Grundstück und jeden Betrieb der Land- und Forstwirtschaft haben Eigentümerinnen und Eigentümer 2022 oder der Erbbau­berechtigte eine Feststellungs­erklärung bei der Finanz­verwaltung in elektronischer Form abzugeben. Die Abgabefrist wurde verlägert und endet jetzt am 31.01.2023!

Hier finden Sie eine allgemeine Information des Sächsischen Staatsministeriums der Finanzen über die Grundsteuerreform.

Der Freistaat Sachsen hat die Internetseite Grundsteuer - Finanzämter - sachsen.de freigeschaltet, auf der eine Vielzahl von Informationen zu finden ist, z.B. zur Feststellungserklärung, zuständiges Finanzamt oder Flurstücksinformationen im Grundsteuerportal.

Alle Kontaktinfos hier: Bewertung (Haus- und Grundbesitz, Betriebsvermögen, Bedarfsbewertung) - Finanzämter - sachsen.de

Ein Erklärvideo der Finanzverwaltung zur Nutzung von „Mein Elster“ finden Sie hier.

Bei konkreten Fragen zur Bewertung Ihres Grundstücks setzen Sie sich bitte direkt mit dem Finanzamt Meißen (für Coswig: Tel. 03521/718-2227) in Verbindung. Die Mitarbeiter der Stadtverwaltung Coswig sind nicht befugt, bei der Erstellung der Grundsteuererklärung Hilfestellung zu leisten.

Die ersten Grundstückseigentümer haben schon ihre neuen Grundsteuermessbescheide vom Finanzamt erhalten. Zum Teil weisen diese einen deutlich höheren Messbetrag aus. Daraus kann noch nicht auf die ab 2025 zu zahlende Grundsteuer geschlossen werden!

Erst, wenn alle Messbeträge für das Stadtgebiet ermittelt worden sind, kann die Stadt den neuen Hebesatz festlegen. Mit dieser Anpassung des Hebesatzes kann gewährleistet werden, dass sich das Gesamtvolumen der Grundsteuer nicht wesentlich verändert. Für den einzelnen Eigentümer können sich dennoch höhere, aber auch niedrigere Beträge in der Grundsteuer ergeben.

Die neuen Grundsteuerbescheide werden frühestens im Jahr 2024 versendet.

 

Video des Deutschen Städte- und Gemeindebundes (DStGB) zur Grundsteuerreform

Gemeinsam mit den Finanzverwaltungen der Länder und des Bundes und dem Deutschen Städtetag hat der DStGB ein Video über die Grundsteuerreform veröffentlicht. In diesem wird auf die Bedeutung der Grundsteuer für die Städte und Gemeinden hingewiesen und weshalb die Reform notwendig war.