Industriestraße wird freigegeben

Am Freitag, 3. Juli 2020 wird die grundhaft ausgebaute Industriestraße in Coswig auf voller Länge für den Verkehr freigegeben.

Im Juni 2019 war der erste Bauabschnitt von der Dresdner Straße bis zur Gleisquerung Am Baggerteich fertiggestellt worden. Nahtlos schloss sich seit Juni 2019 der 2. Bauabschnitt bis zum Anschluss an den Ziegelweg an.

Die Straßenausbaubreite beträgt 7,75 m; das bedeutet zwei 3,87 m breite Fahr­spuren inkl. Angebots­streifen für Radfahrer. Der linksseitige Gehweg ist 1,50 m breit und der gegenüber­liegende Parkstreifen 3,25 m, damit auch LKW abgestellt werden können.

Es gibt jetzt beidseitig Angebotsstreifen für den Radverkehr. Ein Gehweg ist nur noch auf der nordöstlichen Seite vorhanden. Der frühere südwestliche Gehweg ist in zahlreiche LKW- und PKW-Parkbuchten umgewandelt worden, zwischen denen es auf Grünflächen üppig blühen soll. Neu ist eine Linksabbiegerspur vor der Einmündung der Industriestraße auf den Ziegelweg.

Das Projekt umfasst auch Ausgleichspflanzungen für die Fällung kranker Pappeln, die zudem zu dicht an Gehweg und Straße gestanden hatten. Nicht nur an der Straße selbst, sondern auch auf der Böschung Auerstraße/Ziegelweg wurden Bäume gepflanzt; ebenso Obstgehölze auf einer Ausgleichsfläche hinter der Weinbergstraße.

Die Kosten für das Gesamtprojekt Industriestraße betragen ca. 4,7 Mio. Euro inkl. Planung und aller Medien. Davon werden ca. 3 Mio. Euro als förderfähige Kosten für den Straßenbau anerkannt, die zu 90 % durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes mitfinanziert werden.

Verkehrsminister Martin Dulig sagt dazu: „Ich freue mich, dass wir die Industriestraße in Coswig am 3. Juli wieder vollends dem Verkehr übergeben können. Der grundhafte Ausbau bringt mit den neu angelegten Schutzstreifen für den Radverkehr eine wesentliche Erhöhung der Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer mit sich. Bei der Förderung dieser Vorhaben ist uns nicht nur daran gelegen, dass die Verkehrswege in Sachsen in einem guten Zustand bleiben und neue Radwege gebaut werden, sondern auch, dass die Bauwirtschaft sich auf Aufträge des Freistaates verlassen kann. Daher unterstützen wir den kommunalen Straßen- und Brückenbau auch in diesem Jahr mit rund 266 Mio. Euro Fördermitteln, um Bauaufträge fortführen und neu auslösen zu können.“

Dass dieses komplexe Projekt planmäßig und ohne größere Zwischenfälle abgeschlossen werden konnte, ist auch der Mitarbeit und Rücksichtnahme von allen Gewerbetreibenden und Baufirmen zu verdanken.

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