Bau der Weinböhlaer Straße startet im Frühjahr

Kurz vor Weihnachten ist im Rathaus der Fördermittelbescheid des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr (LASuV) für den städtischen Anteil der Gehwege beim grundhaften Ausbau der Weinböhlaer Straße eingegangen.

Gebaut werden soll vom Kreisverkehr bis zur Einmündung Salzstraße auf ca. 1.000 m Länge in voraussichtlich 3 Bauabschnitten.

Die umfangreiche Baumaßnahme für diese Staatsstraße erfolgt federführend durch das LASuV mit finanzieller Beteiligung durch die Stadt Coswig. Dem eigentlichen Straßenbau geht der abschnittsweise Bau eines neuen Mischwasserkanals durch die WAB Coswig GmbH voraus, der nahe des Kreisverkehres beginnt und bis zur Straßenbahnquerung reichen wird. Auch neue Trinkwasserleitungen müssen abschnittsweise verlegt werden.

Der Stadt Coswig obliegt die Herstellung von Gehwegen sowie PKW-Stellplätzen zwischen Kreisverkehr und Fichtestraße und das Umsetzen von Beleuchtungsmasten. Die Kosten dafür einschließlich des notwendigen bzw. rückständigen Grunderwerbs betragen ca. 350.000 Euro bei einem Fördersatz von 90 Prozent. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

Für die Anlieger werden ihre Grundstücke während der Bauzeit weitestgehend erreichbar bleiben; dennoch werden Umleitungen notwendig sein. Die Baufirmen werden sie über notwendige Einschränkungen zu gegebener Zeit direkt informieren.

Die Ausschreibung der Arbeiten durch das LASuV wird nun in den nächsten Wochen erfolgen, so dass noch im Frühjahr 2020 Baubeginn sein kann. Die gesamte Baumaßnahme mit allen Medienverlegungen und der zu berücksichtigenden Straßenbahn-Gleisquerung wird sich aufgrund der komplizierten Abschnitte bis Anfang 2022 hinziehen.

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